Kambodscha! Für viele Menschen kommt weit vor einer Ahnung über dieses seltsam verwunschene und doch innovative Königreich nur eines in den Sinn. Angkor Wat! Und ja, Angkor Wat und seine unzähligen Tempel und Pagoden haben ihren ganz besonderen Zauber, allerdings auch nur dann, wenn man weiß wie, wann und mit wem man dieses Areal erobert. Und dieses Land mit seiner jungen und so traurigen Geschichte bietet so viel mehr. Menschen, denen ihre eigene Geschichte buchstäblich ins Gesicht geschrieben steht, die sorgsam und achtsam, vorsichtig und leise, erst einmal Vertrauen schöpfen, zu ihren ganz durchmischten Besuchern. Kambodscha polarisiert, folgt man den Berwertungsportalen im Netz – „zu teuer für das, was es bietet“, „wenig Infrastruktur“, „viel zu viel Müll“ und „die Khmer Küche ist ja nicht Thai“…Manchmal liegt der Zauber, das Besondere, im Verborgenen. Man muss sich Kambodscha erobern, bereit sein für ein „Asien back to the roots“ und für seine Geschichte des Untergangs, des Aufbäumens und des Aufbruchs, des Mutes und der Hoffnung. Die Khmer Küche kann begeistern, in allen Facetten, teilweise mit einem Hauch Indochinas in den „Foodie“-Hotspots von Siem Reap, in den Garküchen der Gassen Phnom Penh und auch in den Beach Shaks auf Koh Rong. Und ja, es gibt auch innovative Food-Konzepte die kulinarische Heros und Aficionados überzeugen, gepaart mit einer mir in Asien lange nicht erleben, tiefen Gastfreundschaft und Herzlichkeit.

Die AQUA Mekong des George Clooney-liken Francesco Galli Zugaro aus seiner AQUA EXPEDITIONS Flotte bietet eines der faszinierendsten Flusskreuzfahrt-Produkte weltweit – lediglich der Mekong und der Amazonas werden von den beiden AQUA’s beschifft. 20 stylische Kabinen mit bodentiefen Fenstern, Rückzugsorten in allen Winkeln des Schiffes und der wohl besten Boots-Kulinarik weltweit. Hinter dem Konzept steckt Star-Koch David Thompson, Begründer des legendären NAHM in Bangkok, Innovator und rastloser Rebell. Der Clou ist vor allem die Umsetzung und die Hingabe, mit der es seinem Team gelingt, bereits aus dem Müsli zum Morgen ein kulinarisches Highlight zu machen. Und das wo „le grand chef“ nur als „spiritus rector“ aus der Ferne waltet. Nach einer mehrtägigen und ebenfalls kulinarischen Begeisterung in Siem Reap und diversen Tempel-Abenteuern, ist doe AQUA Mekong genau der richtige Ort zum entschleunigen, chillen und um sich intensiv der feinsten Küche im Khmer Style zu widmen. Übrigens gibt es auf diesem coolen Expedtionsschiff eine wunderbare Mischung an Menschen, generationsübergreifend, aktiv und mit Hang zu bestem Essen und coolen Drinks. Übrigens, die Küche kann man tagsüber bei Mountain-Bike Touren an den Ufern des Mekong wunderbar wieder abtrainieren…ein besonderes Erlebnis auf dem Mekong ist die Aqua und wieder einmal stielt der Mensch der Hardware die Show….nach 4 stündigen, entspannten Road-Movie auf Kambodschas Strassen und einem wirklich unerwartet coolen Road-Stop auf der Hälfte der Strecke, erreicht man den Bootsleger im sensationell uncharmanten Hafen von Sihanoukville. Doch dann…es wartet ein Motorboat und fliegt ca. 45 Minuten über die Wellen des Meeres, Kurs Song Sea Private Island. Aus der Ferne wirkt Song Saa wie zwei winzige, unbewohnte Inseln und das ändert sich auch nicht wirklich, da es auf Song Saa und Koh Bong auch wirklich nur die Menschen gibt, die gerade dort verweilen und die guten Geister, die sich um genau diese Gästen liebevoll kümmern. Song Saa ist ein Konzept, ein Lebenswerk und ich empfehle jedem einfach die Schuhe auszuziehen und den Geist, die Hektik und auch das ewig Bewertende ruhen zu lassen. Song Saa hat Ecken und Kanten, Eigenheiten, Schönheiten, Magie und Tiefe und dies ist definitiv nichts für jeden. Wer maledivische Perfektion wünscht, ist hier falsch, wer Authentizität mit Design, Herz und einem wirklichen Gefühl von Abgeschiedenheit wünscht, ist hier genau richtig. Das Team von Song Saa lernt und eigentlich können wir eine ganze Menge über das wirklich wichtige im Leben dort lernen. Die Villen, egal ob eindrucksvoll „über Wasser“ oder romantisch versteckt im „Jungle“ sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch der perfekte Rückzugsort. Fast das Schönste auf Song Saa ist das stille, morgendliche Frühstück im Overwater-Restaurant, die Geräusche des Meeres, das diffuse Morgenlicht und ein so entspannter Puls, lassen einen Reisenden in sich ruhen und die Seele baumeln, Fast das komplette Team stammt aus dem von der Song Saa Collective unterstützten Dorf auf der Nachbarinsel Koh Rong und lernt, probiert, entdeckt und bezaubert die Gäste aus aller Welt. Und das in diesem Fall nicht alles vor Perfektion nur so strotzt, macht den Charme dieser kleinen Insel um so mehr aus. Beach-Aficionados müssen sich mit Kajak & Co übrigens auf den Weg machen, denn ein „Beach-Island“ ist Song Saa nicht. Aber so viel mehr. Wir haben vor Ort in Kambodscha ein Team von emphatischen Experten, Ambassadors und unseren Herzenspartnern. Und jeder einzelne ist stolz Ihnen sein Land zu zeigen.